Der internationale Donautag: Eine Feier für den Fluss

Donautag
Zur Renaturisierung der Donau wurden hier alte Wurzelstöcke eingebuddelt,
erklärten Josef Homeier und Konrad Selbeck den Schülern (der Klasse 4A, HHGS)
Foto: Christian Kober, MZ vom 30.6.2004

Die Klasse 4A beschloss nach dem Lesen der Ausschreibung auf den Donautag zu gehen. Also fuhr sie am 29.06.2004 mit dem Stadtbus 9.32 Uhr zur Jahn-Insel. Dort besuchten wir als erstes die Renaturisierung der Donau am Unteren Wöhrd.

Renaturisierung bedeutet, dass man das Ufer wieder so anpflanzt wie es vor dem befestigten Steinufer war: Flusssand, Kiesel, Feuchtgebiet (Buchten, Altwasser, Auwälder), Eisvögelhöhlen in Uferwänden und manchmal Weidensetzlinge.

Nach einer kurzen Brotzeitpause besuchte die Klasse die beiden Schiffe, das Schifffahrtsmuseum. Dort sahen sie: Mannschaftsräume, Schiffsmodelle aus den Jahrhunderten, Kapitänsanzüge, Südwester (Regenkleidung), Motoren, Kohlenlager (der spätere Tank), Kessel, die Kombüse (Küche), die Brücke (Kapitänsaufenthalt) und vieles mehr.

Unterhalb vom Kneitinger Garten machten die Kinder der 4A erneut Pause und spielten mit vielen tollen Sachen: Wasserstrudel, Windhose, Wassermusik durch Schwingungen hörbar gemacht oder verschieden gefüllten Flaschen....

Wassertiere konnten sie unter Becherlupen und bereitgestellten Mikroskopen beobachten, auch in einem Becken mit Kieseln. Babistta und andere Mitschüler getrauten sich sogar eine getrocknete Ringelnatter anzulangen. Andere machten einen Quiz über Donaufische mit und gewannen Muscheln. Dann machte die Klasse eine Exkursion zum Auwald und lernte dort vielerlei über Biber und Bäume, wie z.B. Silberweide, Trauerweise, Pappel oder Weißdorn....

Abschließend durften alle noch auf den Schleusenturm. Dort konnten sie zwei Schlepper beobachten: Einer fuhr stromaufwärts, der andere stromabwärts.

Ein gemeinsames Eisessen schloss den Tag ab.

Stand: 02.01.2011 22:00
HHGS
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